Dr. med. h.c. Günther W. Amann-Jennson
Schlafexperte und Rückenexperte

 

Falsche Matratze und Faszien als Hauptursachen bei Rückenbeschwerden?

Viele Schläfer leiden bereits nach dem Aufstehen unter Rückenschmerzen oder fühlen sich gerädert und energielos. Die empfundenen Schmerzen sind ähnlich zu Muskelschmerzen, werden jedoch nicht durch bestimmte Bewegungsabläufe ausgelöst. Es lässt sich kein generelles Muster erkennen. Der Schmerz tritt zu willkürlichen Zeiten und unterschiedlichen Partien im Rücken auf. Die Schmerzen werden oftmals von Kopf- und Nackenschmerzen begleitet.

Jahrzehntelang ging man bei der Diagnose und den Therapiemöglichkeiten davon aus, dass die Ursachen von Rückenleiden im Bereich der Wirbelsäule, den Bandscheiben oder den einzelnen Wirbelkörper angesiedelt sind. Die Regeneration des menschlichen Körpers kommt mehr und mehr abhanden.

Immer mehr Experten sind sich jedoch einig, dass der wirkliche Grund der unspezifischen Rückenschmerzen die Faszien sind. Bei den Faszien handelt es sich um Bindegewebe, das kollagenhaltig ist. Damit wird jeder Muskel bzw. jede Muskelfaser umhüllt. Bisher wurde diesem kollagenhaltigen Bindegewebe wenig Beachtung geschenkt, weder in der Diagnoseerstellung, noch bei möglichen Therapiemaßnahmen.

Statistisch gesehen sind nur bei 20 % der Rückenleiden die Bandscheiben auch tatsächlich die Ursache. 80 % der Rückenschmerzen sind unspezifisch und die Ursache unklar. Forscher haben nun die Faszien als Ursprung für die Rückenleiden und Schmerzen mit dem Bewegungsapparat ausgemacht.

 

Gezieltes Faszien Training, gesunder Schlaf und viel Bewegung

Faszien sind es also, die für die Elastizität, Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit zuständig. Sie bestehen vorwiegend aus Kollagen, einer Zucker-Eiweißverbindung, Wasser sowie Klebstoffe und koordinieren die Muskelbewegungen. Faszien zeichnen sich zudem durch ihre enorme Reißfestigkeit und Belastbarkeit aus. Sie sind mit einer Zugkraft von über 60 kg belastbar. Mikroskopisch winzige Risse der Faszien können allerdings sehr schmerzhaft sein. Bewegungsmangel, einseitige oder falsche Belastungen sowie Überbeanspruchung, falsche Ernährung und zu wenig Schlaf gelten als Feinde für das Bindegewebe. Das Bindegewebe verklebt. Dadurch, dass sich die Faszienstruktur durch den ganzen Körper zieht, sind auch die benachbarten Muskeln davon betroffen. Ein gezieltes Faszientraining hilft, diesen Verklebungen und Rückenschmerzen vorzubeugen.

 

Faszien als Übel für Rückenschmerzen

Faszien wurde lange Zeit keine nennenswerte Rolle zugeschrieben, ihre Bedeutung blieb vollkommen verborgen. In den letzten Jahren drang die Bedeutung um die Faszien mit dem Bewegungsablauf immer mehr in den Vordergrund. Tatsächlich sind es sie es nämlich, die erst das komplexe Zusammenspiel von Stabilität und Halt mit der Bewegung und der Geschmeidigkeit ermöglichen.

Wer also fit und beweglich bleiben möchte – und dies am besten schmerzfrei – sollte auf ein elastisches und widerstandfähiges Bindegewebe achten. Schmerzhafte Verspannungen entstehen dann, wenn das Fasziengewebe mit der Zeit vernachlässigt wird. Die Verletzungsgefahr nimmt zu, die Gefahr von Zerrungen steigt. Faszien mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, dass sie sich unabhängig von der restlichen Muskulatur zusammenziehen können, schützen den Körper. Faszientraining sorgt nicht nur punktuell für ein verbessertes Bindegewebe und somit für weniger Rückenschmerzen, sondern unterstützt auch ganzheitlich eine bessere Körperkoordination. Ein Zusammenhang, der zwischen Bindegewebe, Bänder, Sehnen und Gelenkskapseln besteht, ist der Grund für den ganzheitlichen Trainingseffekt.

 

Faszien gezielt trainieren

Ein Faszientraining gestaltet sich sehr spezifisch. Spezielle Übungen, wie bewusst achtsame und langsame Bewegungen sind dazu nötig. Faszien reagieren sensibel auf Dehnungsreize. Dehnübungen die fließend und weich sind, bieten sich daher bestens als Trainingsmethode an. Beispielsweise lassen sich Faszien mit Yoga, Tai Chi, Pilates aber auch Qui Gong optimal lösen. Ziel des Trainings ist einerseits das Verkleben der Faszien zu verhindern, andererseits aber auch die Wendigkeit und Geschmeidigkeit des Körpers zu steigern. Therapeuten und Fitnesstrainier bieten daher immer häufiger ein gezieltes Trainieren der Faszien an. Für den Anfang reichen 10 Minuten gezieltes Training, 2-3 Mal die Woche aus, denn Faszientraining braucht Geduld. Langfristige Veränderungen des Bindegewebes brauchen länger Zeit, als Muskeltraining. Geduld und Ausdauer sind gefragt.

 

Schlafstörungen und Stress als Ursache für verhärtete Faszien

Stress wirkt sich nicht nur negativ auf den Schlaf, sondern auch auf die Muskulatur aus. Stress führt zu einer verkrampften und angespannten Muskulatur. Ein gesunder Mensch kann diese zusätzlichen Anspannungen durch ausreichend Bewegung und Sport ausgleichen. Ähnlich wie die Muskulatur, reagieren auch die Faszien auf Stress, Emotionen und Gefühle. Faszien verfügen über sensible Nervenenden, diese ständig Information an das Gehirn weiterleiten. Ein Rückkoppelungseffekt mit dem Bindegewebe entsteht. Bei hoher Stressbelastung reagieren die Faszien noch sensibler. Ein gesunder und regenerativer Schlaf ist daher unumgänglich. Nicht nur um Verspannungen vorzubeugen, sondern auch für den Wachstum ist gesunder Schlaf essentiell. Somatropin (STH), das Wachstumshormon, wird während der Tiefschlafphase ausgeschüttet, das es zur Erneuerung und Regeneration der Faszien benötigt. Ist nun der Schlaf gestört, hemmt bzw. verhindert es die Hormonausschüttung und somit die Erneuerung der Faszien.

 

Orthopädische Lösung für den gesunden Schlaf

Ein gesunder Lebensstil bedingt einen gesunden Schlaf. Vor allem Menschen mit Rückenbeschwerden sollten ihr Schlafsystem überprüfen. Nur ein ganzheitliches Schlafsystem, das sämtliche orthopädischen Anforderungen erfüllt, kann für den nötigen Halt und die nötige Stützkraft sorgen. Das ganzheitliche SAMINA Schlaf-Gesund-Konzept beginnt bereits bei der Herstellung. Es werden ausnahmslos umweltfreundliche und naturbelassene Rohstoffe verarbeitet. Die Produktion erfolgt in fachmännischer und sorgfältiger Handarbeit, was einen hohen Grad an Flexibilität ermöglicht und jedes SAMINA Schlaf-Gesund-Produkt zu einem Unikat macht. Alle verarbeiteten Materialien unterliegen sowohl in der Qualität, als auch in der Kontrolle höchsten Ansprüchen und Werte.

Die hohe Kundenzufriedenheit spricht auch nach knapp 30 Jahren Bestehen für sich und SAMINA. Das SAMINA Schlaf-Gesund-Konzept umfasst den freischwingenden SAMINA Lamellenrost, der durch sich durch seine hohe Flexibilität auszeichnet, die SAMINA Naturkautschukmatratze, die den Lamellenrost bestens ergänzt und punktgenau für Entlastung sorgt, die SAMINA Schafschurwollauflage, die Lokosana® Erdungsauflage mit dem speziellen Barfuß-Effekt, sowie SAMINA Zudecken und orthopädische SAMINA Kopfkissen. In Kombination sorgen die SAMINA Schlaf-Gesund-Produkte für ein harmonisches Bettklima und erfüllen neben den zahlreichen orthopädischen Anforderungen auch die elektrobiologischen Anforderungen an den gesunden Schlaf.

 

Das SAMINA Bettsystem zeichnet sich durch seine orthopädisch-anatomisch, korrekte Lagerung des Körpers und der Wirbelsäule im Schlaf aus. Unabhängig vom Körperbau des Schläfers passt sich jedes SAMINA Schlafsystem individuell und automatisch an die Körperlinien an und sorgt so für eine aktive Stützung des Bewegungsapparates, speziell in den Tief- und Traumschlafphasen. Während dieser Phasen erschlaffen die Muskulatur sowie Faszien und die natürliche Körperspannung geht verloren. Das SAMINA Schlafsystem sorgt hier für den nötigen Halt. Die wichtigen, nächtlichen Regulations-, Selbstheilungs- und Reparaturprozesse können so ungehindert stattfinden. Dies wirkt sich positiv auf den ganzen Körper, insbesondere auch auf die Faszien aus, deren Regeneration, als auch Wachstum bestens unterstützt wird.

 

Ein schlechtes Schlafsystem führt zu einem schlechten Schlaf

„Viele Rückenbeschwerden lassen sich auf ein schlechtes Schlafsystem oder die falsche Matratzenwahl zurückführen“, ist der Schlafexperte Prof. Dr. med. h.c. Günther W. Amann-Jennson überzeugt. Ein zu hoher, punktueller Auflagendruck, aber auch ein zu feuchtes Bettklima verhindern eine nächtliche Regeneration des Körpers. Dies wirkt sich in weiterer Folge auch negativ sämtliche Gelenke, Bänder, Muskeln sowie Faszien aus und hemmt die Mikrozirkulation der feinen Blutgefäße. Bei mehr als 90 % der Menschen die von nächtlichen und morgendlichen Rückenbeschwerden betroffen sind, ist dies der Grund.

Eine kostenlose und fachmännische SAMINA Schlaf-Gesund-Beratung lohnt sich auf jeden Fall. Nur wer gesund schläft, schläft effektiv, regeneriert und kann die Selbstheilungskräfte nutzen. Alleine schon die Verwendung des orthopädisch, passenden Kopfkissens verhilft zu einer Besserung. In Kombination mit einem gesunden Lebensstil, dem passenden Schuhwerk (kyBoot) und einem langfristigen Faszientraining lassen sich Rückenschmerzen effektiv entgegenwirken.